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Die ersten Aufzeichnungen über Duftanwendungen
datieren aus dem 2. Jahrtausend vor Christus. Hinweise
auf die Verwendung von Essenzen finden sich in der
Literatur immer wieder. Herodot (ca. 485-424 v. Chr.)
schildert ein Destillationsverfahren von Harzen zu
Terpentin. Aristoteles (384-322 v. Chr.) empfahl:
„Das Auftragen lieblicher Düfte auf das Haupt ist
das beste Rezept gegen Krankheit“ und Hippokrates
(ca. 460-370 v. Chr.), geistiger Vater der modernen
Medizin, verschrieb wohlriechendes Räucherwerk
und warme Umschläge.
Essenz = das Essentielle, das Wesen und die Lebenskraft
einer Pflanze
Feine Rosenparfums wurden damals schon verwendete
und sollten die Trägerin begehrenswert machen.
Und unter weiten Gewändern trug man mit Jasmin
parfümierte Wachskegel, durch die Körperwärme
wurde der Duft „aktiviert“.
Die keimtötende Wirkung von Wacholder hatte
einen entscheidenden Anteil an der erfolgreichen
Bekämpfung von Krankheiten und Seuchen und Dr.
Jean Valnet erzielte als Chirurg während des
Indochinakrieges (1946-1952) bemerkenswerte Erfolge
mit Teebaumöl.
Die Veröffentlichung seines Buches „AROMATHÉRAPIE,
traitement des maladies par les essences des plantes“ im
Jahr 1964, fand internationale Beachtung.
Im Zuge einer olfaktorischen Revolution wurde nun
das reichhaltige Aromawissen unseren modernen Anforderungen
und Wünschen angepasst und wird seit vielen
Jahren zu Raumbeduftung, zur Pflege und auch im klinischen
Bereich angewendet.
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